Eucharistischer Kongress "Kommt&seht" 2026 in Köln

Unter dem Leitwort "Die Eucharistie als Quelle unserer Einheit" findet der Eucharistische Kongress "Kommt&seht" vom 5. bis 6. Juni in Köln statt. Heilige Messen, Anbetung, Lobpreis und Workshops gestalten diese besonderen Tage, die mit der traditionellen Kölner Fronleichnamsprozession begonnen haben.

Die Gemeinschaft Cenacolo ist mit einem Stand vertreten und kommt mit den Teilnehmern - dieses Mal mehr als 1.500 - ins Gespräch.

 

Die Heilige Messe zum Auftakt der Konferenz im Livestream nachsehen:


Cenacolo-Deutschland-Treffen 2026

Zeugnisse, Gottesdienst und Begegnung: Das alles stand beim Cenacolo-Deutschlandtreffen vom 17. bis 19. April im Kloster St. Bonifatius in Hünfeld im Zentrum.

Offen werden für andere durch das Gebet

Georg Schwarz, der Leiter des Hauses in Kleinfrauenhaid im Burgenland in Österreich, war mit Roman und Julian in Hünfeld dabei. Sie haben von ihrem Weg in die Gemeinschaft erzählt, von Orientierungslosigkeit, Abhängigkeit und Drogensucht hin zu einem neuen Leben. "Nur durch das Gebet, also die Vertikale, schaffe ich es, für die Menschen, also die Horizontale, da zu sein", sagte Georg Schwarz in seinem Zeugnis. Er selbst lebe als Gottgeweihter vom Kontakt zu Gott und seiner Zärtlichkeit. Das Gebet und die Sakramente geben ihm Kraft für einen täglichen Dienst, nämlich verfügbar zu sein für rund 30 Jungs. Wenn man die Horizontale und Vertikale kreuze, stehe man unter dem Kreuz und das bliebe uns als Christen nicht erspart. Das Kreuz finde sich in jedem Leben, denn "kein Leben auf der Erde ist ohne Verwundung". Sich dies klar zu machen und seine Maske abzulegen, sei Teil des Lebens in der Gemeinschaft, die Heilung schenke.

Einen solchen Schritt hat auch der Sohn von Veronika und Valeri Tsallagov unternommen. Er ist seit einigen Wochen in der Gemeinschaft und seine Eltern haben ihre Erfahrungen mit anderen Eltern geteilt:

"Das Treffen am vergangenen Wochenende war für uns etwas ganz Besonderes. Von der ersten Minute an herrschte eine warme, offene und herzliche Atmosphäre, die uns tief berührt hat. Obwohl wir zum ersten Mal dabei waren, fühlten wir uns sofort aufgenommen und im wahrsten Sinne des Wortes „umarmt“ von dieser Gemeinschaft. Wir sind von Herzen dankbar für diesen intensiven und ehrlichen Austausch. Er hat uns nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern uns auch gestärkt und getragen nach Hause zurückkehren lassen. Besonders beeindruckt hat uns, dass auch langjährige, „alte“ Mitglieder weiterhin Teil dieser Gemeinschaft sind – ein starkes Zeichen für die Tiefe und Beständigkeit der Verbindungen, die hier entstehen.  Für uns war vieles neu – vom gemeinsamen Gebet bis hin zum Format der Selbsthilfegruppe. Und doch fühlte es sich in keiner Weise fremd an, sondern vielmehr vertrauensvoll und stimmig. Unser Sohn ist erst seit etwa drei Wochen Teil der Gemeinschaft, und dennoch spüren wir bereits jetzt, wie wertvoll und notwendig es ist, dass wir Eltern ebenso zusammenstehen – genauso wie unsere Jungs und Mädchen es tun. Wir sind noch immer überwältigt von den vielen Eindrücken dieses Wochenendes und tragen eine tiefe Dankbarkeit in uns."

"Wir tanken bei diesen Treffen auf"

Zwei heilige Messen und die frühmorgendliche Anbetung gaben dem Deutschlandtreffen seinen geistlichen Charakter. "Wir kommen aus unserem Alltag", sagte Pfarrer Dr. Robert Nandkisore aus Eltville am Rhein. Alle Anwesenden vereine die Liebe zu Mutter Elvira und der von ihr 1983 gegründeten Gemeinschaft. "Wir sind als Gemeinschaft Cenacolo marianisch und eucharistisch geprägt und das pflegen wir", ergänzte Pfarrer Dr. Nandkisore. Die Heilige Messe am Samstagvormittag zelebrierte Pfarrer Ebbo Ebbing aus Rheine.


Cenacolo-Jungs auf Deutschlandtour

Angefangen beim Adoratio-Kongress in Altötting, waren vier Jungs aus dem Cenacolo-Haus in Kleinfrauenhaid im Burgenland im September und Oktober 2025 auf Deutschlandreise. Arvid und Roman haben beim Abend der Barmherzigkeit in Altötting von ihrem Leben erzählt und davon Zeugnis gegeben, wie sie von der Dunkelheit zurück ins Licht gefunden haben (ab Min. 22):

Direkt im Anschluss ging es für die Jungs ins Bistum Aachen, genauer gesagt nach Herzogenrath und nach St. Hubertus im Selfkant. Dort haben die Jungs die Heilige Messe am Sonntagabend musikalisch gestaltet und über ihren Weg in der Gemeinschaft gesprochen:

Eltville am Rhein nahe Wiesbaden war das nächste Ziel von Markus, Julian, Arvid und Roman. In der Pfarrei von Pfarrer Dr. Robert Nandkisore, in der auch viele Ehemalige der Gemeinschaft leben, konnten die Jungs im Rahmen eines Gebetsabends Zeugnis geben.

Ein schöner Moment war die Anwesenheit von zwei Müttern: Eine betrat die Kirche während des Zeugnisses ihres Sohnes, der noch in der Gemeinschaft ist; die andere ist die Mutter eines Jungen, der in Österreich ausgetreten ist und dort lebt.


Die letzte Station machten die Jungs in Hammelburg im Bistum Würzburg. In der Pfarrei St. Johannes der Täufer sprachen sie über ihren Weg aus der Dunkelheit ins Licht – mithilfe von Gebet, Freundschaft und Arbeit.

Fest des Lebens 2025 in Saluzzo

Unter dem Motto „Speranza viva“, „lebendige Hoffnung“, kamen Tausende vom 10. bis 13. Juli zum „Festa della Vita“ auf den „Hügel der Wunder“ in Saluzzo zusammen. Ob Eltern, Freunde der Gemeinschaft oder Ehemalige: Auf dem Gelände der Gemeinschaft nahe dem Mutterhaus haben die Menschen gebetet, Gott gelobt und das Leben gefeiert.

 

Das Fest des Lebens im Livestream noch einmal erleben:


Im Interview mit dem katholischen Fernsehsender KTV spricht der Leiter des Cenacolo-Hauses in Österreich, Georg Schwarz, über sein eigenes Leben, seine Zeit in der Gemeinschaft Cenacolo und über das Leben, "das uns alles lehrt". Hören und schauen Sie rein!


Vorgespräche in Eltville am Rhein, Deutschland

 

Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat

von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr in Eltville am Rhein.

Eine telefonische Absprache ist erforderlich unter

Tel. 0151 44921146

ganz flexibel. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!


Vorgespräche in Österreich mehr ...


Cenacolo feiert Mutter Elvira

Es war der erste Geburtstag von Mutter Elvira im Himmel. Rund um den 21. Januar, an dem die Gründerin der Gemeinschaft Cenacolo geboren wurde, überlegen sich die Frauen und Männer der verschiedenen Häuser weltweit, was sie Mutter Elvira schenken könnten. Das sind die Grüße und Geschenke 2024:

 


Die Gemeinschaft Cenacolo ist eine Einrichtung für Menschen in Krisensituationen, insbesondere bei Problemen mit Drogen.

 

Die Geschichte der Gemeinschaft Cenacolo

Die Gemeinschaften Cenacolo wurde 1983 von der italienischen Ordensschwester Elvira Petrozzi gegründet. In Saluzzo bei Turin richtete sie ihr erstes Haus für junge Menschen in Krisensituationen, besonders für solche mit Drogenproblemen, ein.

 

Die Gemeinschaft zählt heute mehr als 70 Häuser in Italien und der ganzen Welt (Frankreich, Kroatien, Bosnien Herzegowina, Irland, Brasilien, Österreich, Argentinien, Russland, Peru, U.S.A., Mexico), und beherbergt rund 1.500 Jungen und Mädchen. Das Mutterhaus steht in Saluzzo nahe Turin in Italien.

 

Das Haus in Kleinfrauenhaid im Burgenland ist derzeit das einzige Haus für junge Männer im deutschsprachigen Raum.

 

Am 16. Oktober 2009 hat Papst Benedikt XVI. die Gemeinschaft Cenacolo als "internationale private Gemeinschaft von Gläubigen" anerkannt. 

"Die Umarmung" ist im Media Maria-Verlag erschienen. Die Verlegerin Gisela Geirhos stellt das Buch im Gespräch mit Anselm Blumberg vor. 

 

"Die Umarmung" ist ein wunderbares Buch, das wir allen Freunden der Gemeinschaft Cenacolo und allen, die auf der Suche nach einer konkreten, lebensfrohen und optimistischen Spiritualität sind, von ganzem Herzen empfehlen können. Mehr ...

 

Das Buch ist online beim Verlag Media Maria über den Buchhandel oder direkt beim Verlag zu beziehen: ISBN 978-3-9454011-0-1, Media Maria Verlag, Illertissen